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Aktive Tierrettung vor Ort

Rudolf

Hunde haben etwas, das vielen Menschen fehlt: Treue, Dankbarkeit und Charakter.

Geschlecht:

Alter:

Größe:

Kastriert?

Aufenthaltsort:

Ausreise:

männlich

1 Jahre

70 cm

Ja

Ungarn

EU-Heimtierausweis/Traces

Rudolf

Mein Charakter:

Der sanfte Riese Auf Grund seiner Vorgeschichte ist Rudolf anfangs etwas vorsichtig, nach kurzer Zeit taut er jedoch sehr schnell auf und geht offen auf die Menschen zu. Trotz seiner schlimmen Vergangenheit liebt Rudolf Menschen sehr. Er ist ein fröhlicher und lebenslustiger, junger Hund. Er liebt es zu Schmusen und in der Gesellschaft von Menschen zu sein. Rudolf zeigt sich im Tierheim als mäßig aktiv, ausgeglichen und sanft. Dadurch ist ein Zusammenleben mit Rudolf in einem Haushalt mit Kindern sehr gut denkbar. Er benötigt von seinen neuen Besitzern viel Geduld und Liebe mit klaren Regeln, aber ohne Strenge.

Verträglichkeit:

Das Zusammenleben mit Kindern ist problemlos möglich. Kleine Kinder nur, wenn sie im vorsichtigen Umgang mit ihm geschult werden. Mit Hündinnen ist Rudolf verträglich. Bei Rüden ist es unterschiedlich, entweder ist er unsicher oder es klappt sofort.

Besonderheiten:

Wir vermuten, das Rudolf ein Mischlingsrüde aus den Rassen Labrador und Irischer Wolfshund ist. GESUNDHEIT: Rudolf hatte bei seiner Rettung einen gebrochenen Kiefer. Nach seiner OP ist alles gut verheilt und heute hat er keine Beeinträchtigungen mehr. Zudem hat er eine Schiefstellung der Vorderpfoten, dies beeinträchtgt ihn jedoch nicht. RUDOLFS GESCHICHTE: Am 12.06.2022 erreichte uns ein Hilferuf, dass in Nyíracsád ein verletzter Hund auf der Straße liegt. Die Menschen die uns um Hilfe baten versuchten seine Aufmerksamkeit zu erregen, aber er grummelte nur und bewegte sich nicht. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen misshandelten, abgemagerten, jungen Hund handelte, der in seinem bisherigen Leben nicht viel Gutes erlebt hatte. Sein Kiefer war gebrochen und er hatte eine ältere Beinverletzung durch eine Schlinge. Rudolf war voll mit Flöhen und Zecken. Er knurrte uns nicht einmal mehr an. Rudolf nahm sein Schicksal in Kauf und versuchte nicht mehr, sich zu wehren. Er war bereits völlig erschöpft. Gequält, ausgehungert, ständig misshandelt, jeden Tag heimatlos ums Überleben kämpfend, hatte er langsam aufgegeben. Sowohl der Babesia-Test als auch der Dirofilaria-Test waren negativ, Gott sei Dank. Er bekam Infusionen und Injektionen. Der Kieferbruch war leider nicht frisch. Rudolf erhielt eine orthopädische Operation, in der sein Kiefer wieder hergestellt wurde. Er ist noch so jung und hat bereits jetzt schon die irdische Hölle durchgestanden. Sein Kiefer ist gut verheilt, jetzt geht es Rudolf sehr gut.
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